Eine Preisschock-Prognose für Lebensmittel 03.03.2026

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) warnt vor massiven Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf die Lebensmittelpreise in Deutschland, da dieser Energie und Logistik verteuert. Die Branche, die jährlich rund 38 Terawattstunden Erdgas für Produktionsprozesse benötigt, sieht sich mit stark gestiegenen Gaspreisen an der TTF-Börse und höheren Ölpreisen konfrontiert, was zu Produktionsdrosselungen oder gar zur Aufgabe ganzer Geschäftszweige führen könnte. BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff zieht Parallelen zum Beginn des Ukraine-Kriegs und fordert Sofortmaßnahmen von der Politik, wie die Abschaffung der Lkw-Maut und von Netzentgelten für die Branche sowie die Reaktivierung der Gaspreisbremse, um die Verbraucher nicht zusätzlich zu belasten. Die deutsche Ernährungsindustrie, ein bedeutender Wirtschaftszweig mit rund 6000 Betrieben und 644.000 Beschäftigten, sieht zudem Exportumsätze von rund einer Milliarde Euro in den vom Krieg betroffenen Ländern im Nahen Osten gefährdet und erwartet allgemeine Einschränkungen im Außenhandel durch gestörte Lieferketten und höhere Frachtkosten.















