„Eine wunderbare Überraschung“: Italien-See zeigt Naturschauspiel, das für Experten als unmöglich galt 10.06.2026

Nach fast einem Jahrzehnt extremer Trockenheit hat der eiszeitliche Bergsee Lago di Pilato im Nationalpark der Sibillinischen Berge in Italien wieder seine charakteristische „Brillenform“ erreicht. Wanderer und Naturliebhaber sind begeistert, da ein schmaler Wasserstreifen die beiden isolierten Becken des Sees, der auf fast zweitausend Metern Höhe liegt, wieder verbindet. Experten wie Bergsteigerin Sara Marcelli und Naturführer Christian Mariotti äußerten ihre Freude und bezeichneten die Wiedervereinigung als „wunderbare Überraschung“, da sie zuvor aufgrund schneearmer Winter und Dürresommer ein solches Ausmaß für unwahrscheinlich hielten. Die Schneeschmelze im Appenin und die noch vorhandenen Schneereste an den Ufern tragen zur Füllung des Sees bei, was auch für die lokale Fauna, insbesondere den seltenen Marchesoni-Krebs (Chirocephalus marchesonii), von großer Bedeutung ist.














