Einstieg des Bunds bei KNDS: Berlin und Paris einig 22.06.2026

Die Bundesregierung will beim Panzerbauer KNDS einsteigen und hat sich darüber nun mit Paris geeinigt. Nach den Streitigkeiten um den Abbruch des Kampfflugzeugprojekts FCAS gilt die Einigung als wichtiges Zeichen für die deutsch-französische Rüstungskooperation. In einem am Montag gemeinsam veröffentlichten Kommuniqué heißt es, der Zusammenarbeit komme eine „Schlüsselrolle“ zu. Beide Staaten sollen künftig den gleichen Anteil von 40 Prozent an KNDS halten. Die französische Seite deutet den Schritt als positives Signal – nach dem FCAS-Fiasko, das tiefe Gräben zwischen Berlin und Paris offenbart hatte. Die Beteiligung des Bundes soll die strategische Partnerschaft in der Wehrtechnik stärken und langfristige Planungen absichern. Das Unternehmen KNDS, entstanden aus der Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter, ist ein zentraler Hersteller von Kampfpanzern wie dem Leopard 2 und dem französischen Leclerc.














