Einwanderung über Ärmelkanal Frankreich und Großbritannien schließen Migrationspakt 23.04.2026

Großbritannien und Frankreich haben ein neues Migrationsabkommen über mehr als 760 Millionen Euro geschlossen, das darauf abzielt, die illegale Einwanderung über den Ärmelkanal zu unterbinden. Die britische Innenministerin Shabana Mahmood traf ihren französischen Amtskollegen Laurent Nuñez in Dünkirchen, um die Vereinbarung zu unterzeichnen, die im Sommer in Kraft treten und eine frühere Regelung ersetzen soll. Das Abkommen sieht unter anderem die Aufstockung französischer Küstenwache auf 1.400 Beamte, verstärkte Überwachung durch Technologie sowie die Verhinderung von Überfahrten an den Stränden vor. Ein bedeutender Teil der finanziellen Mittel ist an die Bedingung geknüpft, dass die französischen Maßnahmen zu einer tatsächlichen Reduzierung der Migrantenzahlen führen. Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Vereinbarung als "historisch" und betonte die Notwendigkeit, die gefährliche Reise für Migranten unattraktiv zu machen.













