Elbe-Eisberge: Zaun statt Trampelpfade – so will Geesthacht die Naturschönheit schützen 25.02.2026

Die Elbinsel bei Geesthacht, ein ökologisch wertvolles Schutzgebiet, das durch die jüngsten Eisberg-Besucherströme überregionale Bekanntheit erlangte, wird nun durch einen rund 900 Meter langen Zaun geschützt. Besucher hatten in den vergangenen Jahren und insbesondere während des Eisberg-Phänomens sensible Lebensräume und ausgewiesene Wege massiv beschädigt, indem sie neue Trampelpfade durch das Röhricht anlegten und die Vegetation beeinträchtigten. Der Zaun, der bis Ende dieser Woche entlang des südlichen Wanderweges errichtet wird, soll verhindern, dass die streng geschützten Biotope, die Lebensraum für seltene Pflanzen wie den Schierlings-Wasserfenchel und störungsempfindliche Vogelarten bieten, weiter zerstört werden. Die Maßnahme soll vor Beginn der Brut- und Setzzeit am 1. März abgeschlossen sein, um die dort brütenden Arten zu schützen, während der Weg zur Badestelle erhalten bleibt, jedoch durch die Absperrung von Abkürzungen länger wird.














