Das Landgericht Hamburg hat einen 26-jährigen Syrer wegen der tödlichen Messerattacke auf seinen früheren Freund im Harburger Phoenix-Center zu elf Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte gestand die Tat, bei der er sein Opfer am 26. Juni vergangenen Jahres mit mindestens elf Stichen tötete, angetrieben von Eifersucht und Wahnvorstellungen, dass andere ein Verhältnis mit seiner Frau hätten und seine Töchter Kinder des Opfers seien. Trotz einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und Drogenabhängigkeit wurde er als voll schuldfähig eingestuft, wobei die Beeinträchtigung bei der Strafzumessung berücksichtigt wurde. Ohne diese Krankheit hätte das Gericht auf Mord und lebenslange Haft erkannt.