Energiebedarf von Rechenzentren bedroht Trumps „Made in America“-Plan 07.07.2026

Steigende Stromkosten, die durch den massiven Energiebedarf von KI-Rechenzentren vorangetrieben werden, bedrohen Präsident Donald Trumps „Made in America“-Initiative zur Wiederbelebung der heimischen Fertigung. Im Rust Belt stehen Hersteller, die vom Stromnetz PJM Interconnection versorgt werden, unter erheblichem finanziellem Druck. So stiegen beispielsweise die monatlichen Rechnungen der Belden Brick Company in Ohio von 1.600 $ auf 12.000 $. Die Steel Manufacturers Association berichtet, dass Stahlunternehmen tens of millions (zehn Millionen) an zusätzlichen jährlichen Stromkosten zahlen, wobei die Elektrizität 20 bis 40 Prozent der gesamten Produktionskosten ausmacht. Während der Bau von Rechenzentren die Stahlnachfrage ankurbelt, hat der Anstieg des Energiebedarfs dazu geführt, dass die Kapazitäts Preise von PJM von 28,92 $ pro Megawatt-Tag im Jahr 2024 auf voraussichtlich 329,17 $ bis 2026 in die Höhe geschossen sind. Infolgedessen sehen sich Unternehmen wie Metallus mit jährlichen Steigerungen der Energiekosten von 15 Millionen $ konfrontiert, was die industriellen Gewinnmargen untergräbt.













