EnergiekriseSüdkorea verhandelt über alternative Rohölrouten 06.04.2026

Angesichts der weitgehend blockierten Straße von Hormus verstärkt Südkorea seine diplomatischen Bemühungen zur Sicherung alternativer Rohölrouten. Die Regierung entsendet Sondergesandte nach Saudi-Arabien, Oman und Algerien, um neue Transportwege zu erschließen. Fünf südkoreanische Öltanker werden zudem ins Rote Meer zur saudi-arabischen Hafenstadt Yanbu verlegt, von wo aus Öl über Pipelines vom Persischen Golf verschifft werden kann. Südkorea, das vor dem Iran-Krieg etwa zwei Drittel seines Rohöls über die Straße von Hormus bezog, ist als exportorientierte Wirtschaft mit hohem Energiebedarf besonders stark von den aktuellen Versorgungsengpässen betroffen. Bereits Mitte März wurden strategische Ölreserven zur Abfederung kurzfristiger Lieferstörungen freigegeben.














