Energieversorgung: Friedrich Merz stellt geplanten Kohleausstieg infrage 27.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt den geplanten Kohleausstieg Deutschlands bis 2038 infrage und fordert, laufende Kohlekraftwerke länger am Netz zu lassen, da er den aktuellen Zeitplan für unrealistisch hält. Er plädiert für eine Überprüfung der Energiepolitik, bei der erneuerbare Energien durch neue Gaskraftwerke ergänzt werden sollten. Eine Rückkehr zur Atomkraft schließt Merz für die nahe Zukunft aus, setzt aber langfristig auf Kernfusionsreaktoren und modulare Kernreaktoren. Diese Haltung steht im Kontrast zum neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung unter Umweltminister Carsten Schneider, das auf einen schnelleren Ausbau der Windenergie setzt und Atomkraft ablehnt, während Deutschland Gefahr läuft, seine Klimaziele zu verfehlen.














