Die Bundesregierung berät über Maßnahmen zur Entlastung angesichts hoher Spritpreise, die voraussichtlich noch Monate über der Zwei-Euro-Marke liegen werden. Die Union schlägt eine Erhöhung der Pendlerpauschale vor, was der Artikel als ungeeignet kritisiert. Diese Maßnahme würde vor allem Gutverdienern mit langen Arbeitswegen zugutekommen und Rentner sowie Geringverdiener kaum entlasten. Zudem wirkt die Pauschale zeitverzögert und ist gesamtwirtschaftlich, ökologisch und sozial fragwürdig. Stattdessen wird eine allgemeine Senkung der Abgabenlast oder Direktzahlungen an Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen als effektivere Alternative vorgeschlagen, um die Auswirkungen der Energiepreiserhöhungen gezielt abzufedern und die Wirtschaft anzukurbeln.