„Er gehört vor ein Kriegsgericht“: Kreml-Loyalist wendet sich von Putin ab und übt scharfe Kritik 18.03.2026

Der bisherige Kreml-Propagandist Ilja Remeslo hat eine scharfe Kritik an Präsident Wladimir Putin geübt und ihn als illegitim bezeichnet, der vor ein Kriegsgericht gestellt werden müsse. Remeslo, der sich selbst als Jurist bezeichnet und als Zeuge in Prozessen gegen Alexej Nawalny auftrat, argumentiert auf seinem Telegram-Kanal, dass Putin das Land in eine Sackgasse geführt habe, die Wirtschaft schade und die Freiheiten einschränke. Er beklagt die massiven Verluste und die geringen territorialen Gewinne im Ukraine-Krieg. Während Remeslo beteuert, dass sein Konto nicht gehackt sei und er sich weiterhin in Russland aufhalte, vermuten Kritiker wie Leonid Wolkow, ein Mitarbeiter Nawalnys, einen inszenierten Schachzug des Kremls, um andere Kritiker zu identifizieren. Remeslo erklärte, er sei bereit für einen Prozess und wolle den Teufelskreis durchbrechen, da er eine Verantwortung für die Unterstützung des Regimes trage.













