Erdrutsche in Bangladesch töten neun Menschen, darunter acht Rohingya in Flüchtlingslager 07.07.2026

Starke Monsunregen im Südosten Bangladeschs haben zwischen spätem Sonntag und early Montagmorgen verheerende Erdrutsche in den Flüchtlingslagern von Cox’s Bazar ausgelöst. Diese Erdrutsche, die an vier verschiedenen Orten auftraten, begruben Unterkünfte unter Schlamm und Trümmern, was zu mindestens neun Todesopfern führte. Zu den Opfern gehören acht Rohingya-Flüchtlinge und ein bangladeschischer Mann. Retter und Flüchtlinge haben mehrere Leichen von den eingestürzten Felshängen geborgen. Die meisten Unterkünfte in diesen überfüllten Lagern sind aus Bambus und Kunststoff auf steilen, entwaldeten Hängen errichtet, was sie extrem anfällig für saisonale Wetterereignisse macht. Die Behörden haben bereits etwa 1.000 Flüchtlinge aus Hochrisikogebieten evakuiert und planen, weitere Tausende umzusiedeln. Da der Wetterdienst weiterhin starke Regenfälle vorhersagt, wächst die Besorgnis um die Sicherheit. Zudem könnten erneute Kämpfe im myanmarischen Bundesstaat Rakhine weitere vertriebene Menschen an die Grenze treiben, was die humanitäre Lage in der Region weiter verschärft.
















