Erektionsstörung: Unispital Lausanne bietet neue Penisprothese an 31.03.2026

Das Universitätsspital Lausanne (CHUV) bietet seit Juli 2025 eine neue, von der Krankenkasse erstattete Penisprothese für Männer mit erektiler Dysfunktion an, die fast jeden zweiten Mann zwischen 40 und 70 Jahren betrifft. Diese Prothese, die unter Vollnarkose durch einen kleinen Schnitt an der Peniswurzel implantiert wird und etwa eineinhalb Stunden dauert, besteht aus zwei Schläuchen, die in die Schwellkörper eingeführt werden und über eine Pumpe im Hodensack und einen Ballon im Bauchbereich mechanisch eine Erektion ermöglichen. Obwohl Medikamente weiterhin die bevorzugte Behandlungsmethode bleiben, da sie einfacher sind, verspricht das unsichtbare Implantat eine hohe Zufriedenheitsrate und geringe Komplikationsrisiken, ohne die Fruchtbarkeit oder das Lustempfinden zu beeinträchtigen.














