Ermittler gehen von Brandanschlag in Reutlingen aus 09.06.2026

Ermittler gehen nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Umspannwerk in Reutlingen von Brandstiftung aus. In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es durch den Anschlag zu einem großflächigen Stromausfall, der rund 30.000 Menschen betraf. Eine Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes (LKA) und des Staatsschutzzentrums untersucht den Vorfall. Indizien wie beschädigte Zäune und der Einsatz von Brandbeschleunigern deuten auf ein vorsätzliches Vorgehen hin. Die Ermittler halten einen extremistischen Hintergrund für wahrscheinlich und fahnden nach ein oder mehreren unbekannten Tätern. Landesinnenminister Manuel Hagel und Ministerpräsident Cem Özdemir berichteten über die Ermittlungen und die Anpassung der Infrastruktur. Die Stromversorgung in Reutlingen war am Dienstagmorgen weitgehend wiederhergestellt.














