Erschreckende Saison in Europas Gebirgen: In den Alpen starben so viele Menschen wie lange nicht 20.03.2026

Die europäischen Gebirge verzeichnen in der Wintersaison 2025/26 eine erschreckend hohe Zahl von Lawinentoten, die seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr erreicht wurde. Mindestens 127 Menschen kamen seit dem 1. Oktober 2025 durch Lawinenabgänge ums Leben, wobei Italien mit 33, Frankreich mit 31 und Österreich mit 29 Todesopfern am stärksten betroffen waren. Experten führen diese Entwicklung auf eine Kombination aus Klimawandel, der zu instabilen Schneedecken führt, und dem anhaltenden Wachstum des Bergsports zurück, bei dem mehr unerfahrene Personen das freie Gelände aufsuchen. Vorschläge für härtere Strafen für Wintersportler, die sich trotz Warnungen ins Gelände begeben, stießen auf breite Ablehnung von Fachleuten, die stattdessen auf Wissensvermittlung und die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung von Gefahrensituationen setzen.














