Am morgigen Dienstag, dem 24. März, wird am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf erstmals Antimaterie über eine Distanz von fünf Kilometern auf der Straße transportiert. Physiker der Universität Düsseldorf, Stefan Ulmer und Christian Smorra, leiten dieses bahnbrechende Experiment, das beweisen soll, dass der Transport von 100 bis 1000 Antiprotonen möglich ist, ohne dass diese entweichen. Gelingt der Test, könnten zukünftig Lkw-Transporte zu Laboren in Düsseldorf, Hannover und Heidelberg erfolgen, was neue Forschungsmöglichkeiten zur Erforschung der Grundlagen des Universums eröffnen würde. Die Angst vor Antimaterie-Bomben, wie in Dan Browns Roman "Illuminati" dargestellt, wird von Experten als wissenschaftlich unbegründet zurückgewiesen, da die Herstellung benötigter Mengen extrem energieaufwendig und teuer ist. Die transportierte Menge ist winzig und stellt keine Gefahr dar.