Erstkommunion: Kaum jemand weiß noch, was der Weiße Sonntag bedeutet 09.04.2026

Der Weiße Sonntag, der erste Sonntag nach Ostern, ist traditionell der Tag der Erstkommunion in der katholischen Kirche, doch nur noch weniger als jeder Dritte in Deutschland weiß um seine Bedeutung. Umfragen aus dem Jahr 2024 zeigen, dass im Westen 35% und im Osten nur 17% der Befragten die Hintergründe kennen, während 61% die Bedeutung des Festes nicht kennen. Die Erstkommunion, abgeleitet vom lateinischen Wort für Gemeinschaft, markiert für katholische Kinder im Alter von etwa neun Jahren den ersten Empfang der gewandelten Hostie, was als Zeichen der Freundschaft mit Jesus gilt und auf dem Glauben an Gott basiert. Ursprünglich erhielten Säuglinge nach der Taufe Wein, doch das Alter für die Erstkommunion wurde im Laufe der Jahrhunderte angehoben, bis Papst Pius X. es 1910 auf etwa sieben Jahre festlegte. Die Zahl der Kommunionkinder ist seit 2013 rückläufig, von einem Höchstwert von über 300.000 im Jahr 2000 auf etwa 152.350 im Jahr 2025. Die Kosten für die Feier und Geschenke können erheblich sein, wobei viele Familien über 500 Euro ausgeben und Geschenke im Wert von mehreren hundert Euro üblich sind.


















