Es gibt kein „rechtes Lager“: Wie die AfD in Bayern Söders CSU auf Kreuz legte 23.03.2026

Die CSU erlitt bei den bayerischen Kommunalwahlen erhebliche Verluste, darunter 13 Landratsposten und wichtige Städte wie Augsburg. Diese Niederlagen, die sich erst nach der ersten Wahlrunde in den Stichwahlen zeigten, sind teilweise auf das Erstarken der AfD zurückzuführen, die gezielt CSU-Kandidaten in den Stichwahlen scheitern ließ. Edmund Stoiber hatte bereits vor dieser Entwicklung gewarnt, dass sich in den Stichwahlen alle gegen die CSU verbünden würden. Die Freien Wähler profitierten am meisten und verdoppelten ihre Landratsposten. Die CSU muss nun aus diesen Niederlagen lernen, indem sie auf starke lokale Kandidaten und überzeugende Ideen setzt, anstatt sich auf frühere Parteibindungen und Amtsboni zu verlassen. Auch Parteichef Söder muss sich neu erfinden, um die kritischer gewordenen Wähler zu begeistern.














