"Es ist etwas ins Rutschen geraten" 15.03.2026

Drei Jahre nach ihrem aufsehenerregenden Brandbrief über rechtsextreme Vorfälle an einer Schule in Brandenburg haben die Lehrer Laura Nickel und Max Teske ein Buch veröffentlicht, das die Problematik auf ganz Deutschland ausweitet. Sie berichten von einem medialen Sturm, der sie nach der Veröffentlichung ihres anonymen Schreibens traf, und von Anfeindungen, die schließlich zu ihrer Versetzung führten. Ihr Buch "Rechtsruck im Klassenzimmer" ist ein Appell, hinzuschauen und aktiv zu werden, da rechtsextreme Vorfälle an Schulen bundesweit zunehmen, wie eine Recherche der "Welt am Sonntag" bestätigt. Nickel betont, dass Schulen nicht machtlos seien und geschlossenes Vorgehen von Kollegien entscheidend sei, kritisiert aber auch mangelnde Bildung in Demokratiefragen und die Rolle sozialer Medien bei der Radikalisierung.














