„Es war nicht genug“ – Merkel blickt selbstkritisch auf ihre Klimapolitik zurück 04.03.2026

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bei einer Fastenpredigt im Kloster Maria Laach in Rheinland-Pfalz selbstkritisch zu ihrer Klimapolitik während ihrer Amtszeit geäußert. Vor rund 500 Zuhörern räumte sie ein, dass zwar national und international viel auf den Weg gebracht wurde, dies jedoch nicht ausreichte, um die Welt vor katastrophalen Entwicklungen der Erderwärmung zu bewahren. Merkel betonte, dass dieses Wissen vorhanden war, aber weder in Deutschland noch in vielen anderen Ländern zu ausreichendem Handeln führte. Sie stellte die Frage, ob Menschen willens und fähig seien, im Sinne des Vorsorgeprinzips zu handeln, und nannte die Bewahrung der Schöpfung neben der Sicherheitslage und der Regulierung sozialer Medien als drängende politische Aufgaben.















