Ein Team der ETH Zürich, angeführt von Renato Renner und Andreas Wallraff, hat einen Durchbruch in der Quantenphysik erzielt, indem es erstmals perfekte und zertifizierbare Zufallszahlen erzeugte. Diese Methode, die als Zufallsverstärkung bekannt ist, nutzt die intrinsische Zufälligkeit von Quantenexperimenten und stellt einen sogenannten Quantenvorteil dar, da sie mit herkömmlichen Methoden nicht replizierbar ist. Die Ergebnisse, veröffentlicht im Fachmagazin Nature, haben weitreichende Implikationen für die Cybersicherheit, da aktuelle Verschlüsselungsalgorithmen oft auf Zufallszahlen angewiesen sind, deren Erzeugung mittels klassischer Methoden nicht vollständig zufällig ist. Dieses Experiment könnte die digitale Sicherheit erheblich verbessern, indem es eine grundlegend sicherere Basis für kryptografische Verfahren schafft.