Ukraine-KriegEU-Chefdiplomatin: Russland gewinnt nicht - EU kann fordern 10.02.2026

Laut EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas befindet sich Russland im Ukraine-Krieg in einer schwierigen Lage, da die Verlustraten steigen und die Rekrutierung neuer Soldaten problematisch ist. Kallas plant, sich bei den EU-Staaten dafür einzusetzen, im Rahmen eines von Donald Trump initiierten Verhandlungsprozesses weitreichendere Zugeständnisse von Russland zu fordern, falls die USA dies nicht tun. Sie betonte, dass die Europäer für einen dauerhaften Frieden entscheidend seien und europäische Zusagen an Bedingungen für Russland geknüpft werden könnten. Als mögliche Forderung nannte sie Beschränkungen der militärischen Fähigkeiten Russlands, da hohe Militärausgaben zu erneutem Einsatz führen würden. Kallas äußerte geringe Erwartungen an Gespräche mit US-Vertretern, zeigte sich aber an der Position der USA zur Ausweitung von Maßnahmen zur Einschränkung russischer Ölexporte interessiert.














