EU-Drogenagentur EUDA: EU warnt vor Anwerbung von Jugendlichen durch Drogenbanden 09.06.2026

Der Jahresbericht 2026 der EU-Drogenagentur EUDA warnt vor einer verstärkten Rekrutierung Jugendlicher aus sozial benachteiligten Vierteln durch Drogenbanden für den Handel und Gewalttaten. Die Anwerbung erfolgt teils über soziale Medien. Gleichzeitig stieg die Zahl der drogenbedingten Todesfälle 2024 auf schätzungsweise 7.600 Personen, wobei Deutschland mit 1.912 Fällen Spitzenreiter ist. Besonders gefährlich sind synthetische Opioide und die rasant wachsende Zahl neuer psychoaktiver Substanzen, von denen die EUDA bereits 1.050 überwacht. Während Kokain mit 4,3 Millionen Konsumenten leicht verfügbar bleibt, weichen Schmuggler aufgrund verstärkter Kontrollen in großen Häfen wie Rotterdam auf kleinere Häfen und neue Transportwege aus. Zudem warnen die Behörden vor E-Zigaretten als Träger für gefährliche synthetische Stoffe, was insbesondere für junge Konsumenten ein erhebliches Risiko darstellt.














