EU-Drogenbericht: Gefahr durch unberechenbare Substanzen 09.06.2026

Der EU-Drogenbericht 2026 der EUDA warnt vor einem wachsenden Gesundheitsrisiko durch ein breiter werdendes Spektrum illegaler Substanzen, darunter neue synthetische Opioide und Cannabisprodukte, die auf dem Schwarzmarkt angeboten werden. Im Jahr 2025 wurden erstmals 50 neue psychoaktive Substanzen (NPS) registriert, was die Gesamtzahl auf 1.050 erhöht. Diese Substanzen, oft mit unbekannter Zusammensetzung und hoher Wirksamkeit, führen zu einem Anstieg von Vergiftungen und mindestens 7.600 Todesfällen durch Überdosierung in Europa. Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte Droge, gefolgt von Kokain und zunehmend problematischem Missbrauch von Ketamin, insbesondere bei Jugendlichen. Drogenhändler nutzen neue Schmuggelmethoden, um Kontrollen zu umgehen.














