EU gegen Putins Schröder-Vorschlag "Dann säße er auf beiden Seiten des Tisches" 11.05.2026

Die Europäische Union und die Ukraine lehnen entschieden die von Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagene Einbindung des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder in mögliche Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges ab. EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bezeichnete den Vorschlag als unklug, da Schröder als Lobbyist für russische Staatsunternehmen tätig sei und somit potenziell auf beiden Seiten des Verhandlungstisches sitzen würde. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha unterstützte diese Haltung und betonte, dass die EU ihre eigenen Verhandlungsführer benennen werde. Mehrere EU-Außenminister wiesen darauf hin, dass Vermittler von beiden Seiten akzeptiert werden müssten und Schröder in der Vergangenheit von Putin vereinnahmt worden sei, was seine Neutralität in Frage stelle. Russlandsche Regierungsvertreter sehen in Putins Vorschlägen keine substanziellen Fortschritte, sondern eher ein Manöver zur Spaltung der öffentlichen Meinung.













