EU-Gipfel in Brüssel Schutz vor China, aber nur keine Provokation 19.06.2026

Beim EU-Gipfel in Brüssel wurde spät und diskret über die angespannten Handelsbeziehungen mit China debattiert, wobei der Krieg in der Ukraine und Russland zunächst im Fokus standen. Die EU wirft China unfaire Wettbewerbspraktiken, wie staatliche Subventionen, und ein erhebliches Handelsdefizit vor, das im vergangenen Jahr 360 Milliarden Euro erreichte und sich 2026 weiter erhöhte. Während einige Länder wie Österreich eine härtere Gangart fordern, verfolgt die EU einen vorsichtigen Kurs, um den wichtigen Handelspartner nicht zu verprellen, und vermied die explizite Nennung Chinas in den offiziellen Agenden. Bestehende Schutzmechanismen wie Zölle auf Elektroautos und Ausschluss von Ausschreibungen sollen geprüft und gegebenenfalls ausgebaut werden, wobei der Dialog mit China fortgesetzt werden soll, um wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen zu wahren.













