EU-Innenminister Sorgen wegen des Kriegs vor der Haustür 05.03.2026

Die EU-Innenminister trafen sich am 5. März 2026, um die Sicherheitslage nach Beginn des Krieges gegen den Iran und die Auswirkungen auf die Migration zu erörtern. Während der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt keine signifikanten Veränderungen der Bedrohungslage in Deutschland feststellte, berichtete Zyperns Innenminister von erhöhter Alarmbereitschaft nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Stützpunkt. Ein zentrales Thema war die Frage, ob der Krieg zu neuen Fluchtbewegungen nach Europa führen und die Bemühungen um schnellere Rückkehrer behindern würde. EU-Innenkommissar Magnus Brunner hob hervor, dass trotz fast 10.000 Rückführungen nach Syrien im vergangenen Jahr die Zahlen zu gering seien und die Lage vor Ort wöchentlich neu bewertet werden müsse. Zypern meldete rund 3.000 freiwillige Rückkehrer nach Syrien durch Anreizprogramme und soziale Härten, während Deutschland und Belgien ihre Programme zur geförderten Rückkehr mit finanziellen Anreizen ausbauten, um die Rückkehrquoten europaweit zu erhöhen.














