„Keine Drohungen gegen EU-Mitgliedstaaten“: EU-Kommission rügt Äußerungen Selenskyjs zu Orban als inakzeptabel 06.03.2026

Die EU-Kommission hat die Drohungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gegen den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban scharf verurteilt und als inakzeptabel bezeichnet. Ein Sprecher der Kommission in Brüssel betonte, dass es keine Drohungen gegen EU-Mitgliedstaaten geben dürfe und die eskalierende Rhetorik von allen Seiten nicht hilfreich sei. Selenskyj hatte Orban im Streit um blockierte EU-Finanzhilfen für die Ukraine mit der Weitergabe seiner Adresse an ukrainische Kämpfer gedroht, falls die 90 Milliarden Euro nicht freigegeben würden. Ungarn sieht darin einen Einschüchterungs- und Erpressungsversuch und blockiert die Hilfen, um eine Wiederaufnahme günstiger Öllieferungen über die Druschba-Pipeline zu erzwingen, die nach ukrainischen Angaben beschädigt ist, während Ungarn von einer betriebsfähigen Leitung ausgeht.













