EU streicht Lieferkettengesetz massiv zusammenvor 5 Stundenheise online 24.02.2026

Der EU-Rat hat das „Omnibus I“-Paket endgültig gebilligt, das eine massive Entschärfung des EU-Lieferkettengesetzes (CS3D) und der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vorsieht. Ziel ist die Reduzierung bürokratischer Hürden, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Regeln für das Lieferkettengesetz greifen künftig erst ab 5000 Beschäftigten und 1,5 Milliarden Euro Nettoumsatz, wodurch rund 85 Prozent der ursprünglich betroffenen Firmen ausgenommen werden. Bei der CSRD müssen nur noch Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern und 450 Millionen Euro Jahresumsatz berichten. Die Haftungsregeln wurden vereinfacht, und die Umsetzungsfrist für die CS3D wurde auf den 26. Juli 2028 verschoben.

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