Aus für Chatkontrolle: Brüssel macht Tempo für Dauerlösungvor 7 Stundenheise online 27.03.2026

Nachdem das EU-Parlament die Verlängerung der Ausnahmeregelung für die „freiwillige Chatkontrolle“ endgültig abgelehnt hat, die Unternehmen wie Meta und Google zur automatischen Suche nach Darstellungen von Kindesmissbrauch auf ihren Plattformen berechtigt, läuft diese Regelung am 3. April aus. Dies bedeutet, dass soziale Netzwerke und Messenger ab dem Osterwochenende diese automatische Suche nicht mehr durchführen dürfen, um EU-Datenschutzregeln einzuhalten. Während die EU-Kommission und die Befürworter eine gesetzliche Grundlage für solche Kontrollen beibehalten oder verlängern wollten, besteht das Parlament auf strengeren rechtlichen Schranken zum Schutz der Bürgerrechte und kritisiert die bisherige Praxis als ineffektiv und unverhältnismäßig. Nun konzentrieren sich die Bemühungen auf die festgefahrenen Verhandlungen über eine dauerhafte gesetzliche Lösung, während der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz eine nationale Lösung ins Spiel bringt.














