Freiwillige Chatkontrolle: EU-Parlament plant nächste Frist-Verlängerung 07.02.2026

Das EU-Parlament plant eine erneute Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle, die das anlasslose Scannen privater Online-Kommunikation erlaubt, um die Verbreitung von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zu bekämpfen. Ursprünglich als zeitlich begrenzte Maßnahme gedacht, soll diese nun zum zweiten Mal verlängert werden, wobei die Kommission und der Ministerrat eine Frist bis zum 3. April 2028 anstreben. EU-Abgeordnete versuchen, die Frist auf ein Jahr zu begrenzen und die Scans auf bereits bekanntes Missbrauchsmaterial zu beschränken, da die Verhandlungen über eine dauerhafte Lösung der CSA-Verordnung seit 2022 feststecken. Kritiker bemängeln die Routinehaftigkeit der Maßnahme, die Eingriffe in Grundrechte und die Ineffizienz, da ein Großteil der gemeldeten Inhalte irrelevant ist und Ressourcen bindet.














