EU-Richtlinie Prien will Vorgaben zur Gehaltstranzparenz nachverhandeln 06.06.2026

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant, die EU-Richtlinie zur Gehaltstransparenz nachzuverhandeln, da sie diese als zu bürokratisch erachtet. Sie führt Gespräche mit europäischen Partnerländern, um zu prüfen, ob gemeinsame Änderungen bei der EU-Kommission erreicht werden können, um die Umsetzung für Unternehmen zu vereinfachen. Obwohl Prien das Ziel der Einkommensgleichheit unterstützt, sieht sie die Richtlinie kritisch bezüglich des Bürokratieaufwands für Unternehmen. Die Richtlinie, die ursprünglich bis Juni 2024 umgesetzt werden sollte, zielt darauf ab, die Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen, indem Arbeitnehmer das Recht erhalten, Auskunft über durchschnittliche Gehälter für vergleichbare Tätigkeiten zu verlangen. Deutschland strebt eine Umsetzung bis Anfang 2025 an, während Vorwürfe von der SPD erhoben werden, dass die Union die Umsetzung blockiere.














