Russlands Wirtschaft kurz vor dem Kollaps: EU-Sanktionsbeauftragter sieht „Hemingway-Moment“ nahen 11.03.2026

Der EU-Sanktionsbeauftragte David O‘Sullivan prognostiziert einen bevorstehenden Kollaps der russischen Wirtschaft, trotz deren bisheriger Resilienz gegenüber westlichen Sanktionen im Ukraine-Krieg. Er beschreibt die russische Wirtschaft als in einem „verheerenden Zustand“ mit roten Indikatoren für Rezession, öffentliche Finanzen, Inflation und hohe Zinsen, was zu Problemen bei der Rückzahlung von Kriegskrediten durch Unternehmen führt. O‘Sullivan vergleicht die Situation mit einem „Hemingway-Moment“, bei dem der Zusammenbruch erst langsam und dann sehr schnell erfolgen werde. Ursachen für die frühere Widerstandsfähigkeit waren eine straffe Finanzpolitik vor dem Krieg, die Anhäufung von Devisenreserven und die zögerliche Umsetzung westlicher Sanktionen, während die Umstellung auf Kriegswirtschaft nun zu Vernachlässigung anderer Sektoren und erheblichen Verlusten bei Unternehmen führt.














