Brüssel "weitgehend isoliert": EU will bei Umweltpolitik mehr Druck aufbauen 05.02.2026

Die Europäische Union überarbeitet ihre Umweltpolitik, nachdem sie bei der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien Schwierigkeiten hatte, Unterstützung für ihre ehrgeizigen Klimaziele zu mobilisieren. Ein internes EU-Dokument und ein von der zyprischen Ratspräsidentschaft entworfenes Papier zeigen, dass die EU prüft, wie sie ihre Handels-, Finanz- und Entwicklungspolitik stärker in Klimaverhandlungen einsetzen kann, um ihren Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen. Die veränderte geopolitische Lage und der Rückzug der USA unter Präsident Trump trugen dazu bei, dass sich die EU in den Verhandlungen "weitgehend isoliert" sah. Trotz einer Einigung auf eine Verdreifachung der Finanzhilfen für ärmere Länder gab es keine neuen globalen Verpflichtungen zur Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen, was ein Kernanliegen der EU war und am Widerstand von Ölexporteuren scheiterte. Die EU-Umweltminister wollen diese Vorschläge am Freitag bei einem Treffen in Zypern erörtern.














