EU-Sicherheitspolitiker fordern Umdenken: „Europa ist der sicherste Ort der Welt, aber darauf sollten wir uns nicht ausruhen“ 17.03.2026

EU-Sicherheitspolitiker haben auf der Konferenz EUROPE 2026 in Berlin eine stärkere europäische Eigenständigkeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik gefordert. EU-Innenkommissar Magnus Brunner betonte die Notwendigkeit eines „Sicherheits-Mindsets“ auf allen Ebenen, um Europas Position als sicherster Ort der Welt zu verteidigen und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sowie politische Freiheit zu gewährleisten. Er hob Fortschritte in der innerenuropäischen Zusammenarbeit hervor, wie bei der Abwehr von Drohnen und hybriden Angriffen, und verwies auf das neue „Entry/Exit System“. Verteidigungskommissar Andrius Kubilius mahnte eine dringende Debatte über eine gemeinsame europäische Armee an, um militärische Abhängigkeiten von den USA zu reduzieren, und betonte die Notwendigkeit, die europäische Raketenproduktion zu stärken und schneller skalieren zu können. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola bekräftigte, dass die Verantwortung für die Verteidigung Europas bei der EU liege und erteilte einer direkten Kriegsbeteiligung im Nahen Osten eine Absage.













