EU-Ratspräsident António Costa hat die Europäische Union aufgefordert, sich auf mögliche Gespräche mit Russland vorzubereiten, falls die Friedensbemühungen der USA in der Ukraine scheitern oder eingestellt werden. Er betonte, dass die EU derzeit ihren Beitrag durch wirtschaftlichen Druck auf Russland und fortgesetzte Unterstützung der Ukraine leistet, und schloss Verhandlungen über Energiepreise aus, da das Ziel die Unabhängigkeit von russischer Energie sei. Costa kritisierte scharf Ungarns Blockade milliardenschwerer EU-Hilfen für die Ukraine als inakzeptabel und tadelte auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für seine Drohungen gegenüber Ungarn, die als Einschüchterung gewertet wurden.