Die Staats- und Regierungschefs der EU haben auf ihrem Gipfel in Brüssel eine klare Richtung für den Jugendschutz im Internet vorgegeben und wollen eine Altersgrenze für soziale Medien wie TikTok und Instagram vorantreiben. Sie betonen die Notwendigkeit eines digitalen Mindestalters für den Zugang zu diesen Plattformen, wobei Privatsphäre und nationale Zuständigkeiten gewahrt bleiben müssen. Die EU-Kommission wird aufgefordert, den Digital Services Act (DSA) und dessen Leitlinien zur Durchsetzung effektiver Altersgrenzen zu implementieren, da die Regulierung von Online-Plattformen eine EU-weite Zuständigkeit darstellt. Nationale Regelungen könnten jedoch weiterhin das Verbot sozialer Medien für Minderjährige bis zu einem bestimmten Alter betreffen.