EU-Vorschläge gegen Energiekrise "Wir müssen schnell handeln" 22.04.2026

Angesichts der anhaltenden Unsicherheit auf dem Energiemarkt, insbesondere durch die Eskalation im Nahen Osten, hat die EU-Kommission Vorschläge zur Bewältigung der Energiekrise vorgelegt. Vize-Kommissionspräsidentin Teresa Ribera und Energiekommissar Dan Jørgensen betonten die Notwendigkeit, schneller und koordinierter zu handeln, da die EU seit Ende Februar über 24 Milliarden Euro zusätzlich für Kraftstoffe ausgegeben hat und die LNG-Preise voraussichtlich nicht fallen werden. Um die Datenerfassung und Verteilung von Öl, Gas und Kerosin in Europa zu verbessern, schlägt die Kommission die Gründung einer gemeinsamen Kraftstoffbeobachtungsstelle vor. Kurzfristige Empfehlungen umfassen Energiegutscheine und Unterstützung für Energiesparprodukte, während mittel- bis langfristig der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen durch erneuerbare Energien und Kernenergie sowie der Netzausbau gefördert werden sollen.













