EU-Gipfel zu Lage der Wirtschaft Gemeinsamer Weg - aber auch gemeinsame Schulden? 12.02.2026

Beim EU-Wirtschaftsgipfel in Alden Biesen herrschte Einigkeit über die Notwendigkeit, die europäische Wirtschaft angesichts globaler Konkurrenz und US-Protektionismus zu stärken. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bemühten sich um ein Bild der Einigkeit, obwohl ihre Ansichten zur Umsetzung divergieren. Während Macron eine "Buy European"-Regel und potenziell gemeinsame Schulden zur Ankurbelung von Investitionen vorschlug, plädiert Merz für einen zurückhaltenderen Ansatz und lehnt gemeinsame Schulden ab. Einig waren sie sich jedoch im Abbau von Bürokratie und der Notwendigkeit von Wirtschaftsreformen. Konkrete Beschlüsse wurden nicht erwartet, da das Treffen informeller Natur war und der Vorbereitung des regulären Gipfels Ende März in Brüssel diente, bei dem ein Aktionsplan zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Vollendung des Binnenmarktes vorbereitet werden soll.













