Die Europäische Union wurde vom Brexit-Ergebnis am 23. Juni 2016 kalt erwischt, selbst die größten Pessimisten in Brüssel hatten mit einem Austritt der Briten nicht gerechnet. Nach dieser Phase des Schocks und der Unsicherheit haben sich die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich jedoch allmählich wieder normalisiert. Beide Seiten arbeiten heute in vielen Bereichen enger zusammen, etwa bei Sicherheit, Handel und Forschungsprojekten. Die politische Annäherung zeigt sich auch in der Rhetorik: EU-Vertreter betonen, dass das Vereinigte Königreich für die Union nie ein gewöhnliches Drittland sein werde – ein Hinweis auf die weiterhin besonderen Beziehungen.