Europas Wettbewerbsfähigkeit: Vertagt, verschoben, ausgeklammert – Merz‘ „Retreat“ für eine „Roadmap“ zum Bürokratieabbau 12.02.2026

Der von Friedrich Merz initiierte Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Alden Biesen, der auf eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und den Abbau von Bürokratie abzielen sollte, endete ohne konkrete Entscheidungen. Stattdessen wurde neun Stunden lang über bestehende Ideen diskutiert, und das Treffen wurde zu einem "Brainstorming" für eine "Roadmap". Ursula von der Leyen kündigte einen Vorschlag für ein "Ein Europa – ein Markt"-Konzept bis Ende 2027 an, der konkrete Zeitpläne und Meilensteine enthalten soll und erstmals beim regulären Rat in Brüssel am 19. März vorgestellt wird. Langjährige Ideen wie ein 28. EU-Rechterahmen für Unternehmensgründungen und Verfallsklauseln für Gesetzesvorschläge wurden erneut thematisiert, während Diskussionen über Energiepreise, CO₂-Emissionshandel, Kapitalmarktunion und EU-Finanzen auf später verschoben wurden.














