Kommentare und Kolumnen 22.01.2026

Der Artikel von Marc-Felix Serrao, Global Reporter bei Axel Springer, argumentiert, dass der Westen trotz der aktuellen Krisen nicht tot ist, warnt jedoch vor Europas mangelnder Vorbereitung und dem „Größenwahn“ einer unabhängigen EU. Serrao kritisiert die europäische Reaktion auf Donald Trumps provokante Politik, wie seine Drohung, Grönland militärisch zu erobern, und verweist auf Trumps Verhandlungsstrategie, die in seinem Buch „The Art of the Deal“ beschrieben wird. Während deutsche und italienische Politiker ruhig blieben, träumen andere, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, von einem unabhängigen Europa. Serrao sieht darin Größenwahn, insbesondere angesichts von Blockaden wichtiger Handelsabkommen wie dem Mercosur-Deal im EU-Parlament, die Europas Wirtschaft schwächen. Er betont, dass die EU Jahrzehnte von einer echten Großmacht entfernt ist und ihre wichtigste Leistung der Frieden in Europa ist, der jedoch nur mit Bürgerunterstützung Bestand hat. Die größte Gefahr sei nicht Trump, sondern europäische Panik und Größenwahn.















