Evers zur Tarifeinigung für Länder-Beschäftigte: Berlins Finanzsenator spricht von einem „schmerzhaften Kompromiss“ 14.02.2026

Berlins Finanzsenator Stefan Evers (CDU) bezeichnet die Tarifeinigung für Länderbeschäftigte, die auch Angestellten im öffentlichen Dienst Berlins zugutekommt, als einen „schmerzhaften, aber insgesamt vertretbaren Kompromiss“. Die Einigung sieht über 27 Monate eine stufenweise Gehaltssteigerung von insgesamt 5,8 Prozent vor, beginnend mit 2,8 Prozent ab dem 1. April 2026, gefolgt von 2,0 Prozent ab dem 1. März 2027 und 1,0 Prozent ab dem 1. Januar 2028, wobei eine Mindesterhöhung von 100 Euro gilt. Evers betonte die Notwendigkeit, gegenüber Beschäftigten und Steuerzahlern Verantwortung zu übernehmen und Berlin als attraktiven Arbeitgeber zu erhalten, räumte jedoch ein, dass die Haushaltslage nicht alle Forderungen der Gewerkschaften zuließ. Die Verhandlungen standen unter schwierigen Vorzeichen, da die Länderhaushalte stark belastet waren und die Gewerkschaften ursprünglich sieben Prozent Gehaltserhöhung innerhalb von zwölf Monaten forderten.













