Trotz Brandmauer der UnionInterne Chats belegen Kooperation von Webers EVP mit Rechten 14.03.2026

Interne Chats und ein persönliches Treffen belegen eine enge Zusammenarbeit zwischen Abgeordneten der EVP-Fraktion und rechten Parteien im Europaparlament bei der Ausarbeitung eines Gesetzesvorschlags zur Verschärfung der Migrationspolitik. Trotz der von EVP-Chef Manfred Weber stets betonten "Brandmauer" zur AfD und anderen rechten Parteien, wurden in einer WhatsApp-Gruppe und bei einem Treffen am 4. März konkrete Änderungswünsche, unter anderem von der AfD-Politikerin Mary Khan, in den Vorschlag zur Einrichtung von "Return Hubs" außerhalb der EU eingearbeitet. Dieser Gesetzesvorschlag, der die Abschiebung von Asylsuchenden in Drittstaaten ermöglichen soll, erhielt kurz darauf im zuständigen Ausschuss des Europaparlaments die notwendige Mehrheit, unter anderem durch die Stimmen der AfD. Die Kooperation erfolgte, nachdem die traditionellen Koalitionspartner der EVP, Sozialdemokraten und Liberale, keine Einigung erzielen konnten. Die Enthüllung könnte die Union unter Druck setzen, da sie sich wiederholt gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen hat.














