Ewiges Rätsel: „Wundmale der Resl“ ziehen Gläubige auch nach 100 Jahren in bayerische Gemeinde 04.03.2026

Vor 100 Jahren, am 5. März 1926, begannen die angeblichen Wundmale Christi bei Therese Neumann, bekannt als „Resl von Konnersreuth“, in der Oberpfalz. Diese Stigmatisierungen, begleitet von Visionen und dem angeblichen Sprechen von Aramäisch, zogen eine internationale Wallfahrtsbewegung nach Konnersreuth. Ärzte, Theologen und Journalisten stritten über die Echtheit, wobei Kritiker Selbstverletzung vermuteten, während andere auf psychosomatische oder übernatürliche Ursachen hinwiesen. Der Journalist Fritz Gerlich, ursprünglich zur Aufdeckung eines „Schwindels“ angereist, wurde zu einem glühenden Verteidiger und Konvertiten, der sich gegen die Nationalsozialisten engagierte und 1934 ermordet wurde. Bis heute ist Konnersreuth ein Anziehungspunkt, mit einem Museum und einem laufenden Seligsprechungsverfahren für Neumann und Gerlich.














