Ex-Geheimagent ordnet einBND: „Wachhund mit Maulkorb“ oder Spitzenliga-Geheimdienst 06.02.2026

Der Bundesnachrichtendienst (BND) steht vor einer tiefgreifenden Reform, die ihm erweiterte Befugnisse, einschließlich operativer Maßnahmen wie Cyberangriffe und verdeckte Sabotage im Ausland, ermöglichen soll. Auslöser ist die veränderte globale Sicherheitslage mit hybriden und Cyberbedrohungen, die von Staaten wie Russland, China und dem Iran ausgehen. Aktuell wird der BND im internationalen Vergleich als restriktives Analyseorgan mit begrenzter operativer Schlagkraft wahrgenommen, im Gegensatz zu Diensten wie der CIA oder dem MI6, die proaktiv agieren. Ehemalige BND-Präsidenten kritisieren, dass Überkontrolle und gesetzliche Einschränkungen die Handlungsfähigkeit einschränken, was Deutschland oft zum Informationsnehmer statt zum Taktgeber mache. Die Debatte dreht sich um die Bündelung und politische Verantwortung militärischer Aufklärung und die Frage, wie viel operative Freiheit ein demokratischer Rechtsstaat in einer Welt verdeckter Machtausübung zulassen kann.















