Exilfilmemacher in Deutschland Protegiert und doch allein gelassen 12.02.2026

Die afghanische Regisseurin Shahrbanoo Sadat, deren Film "No Good Men" die Berlinale 2026 eröffnet, fand nach ihrer Flucht vor den Taliban in Deutschland bürokratische Hürden vor, darunter die Aufforderung des Jobcenters, eine Festanstellung zu suchen, anstatt ihre freiberufliche Tätigkeit fortzusetzen. Ihre Arbeit wurde durch das Nipkow-Programm und das "Artist at Risk"-Programm unterstützt, das verfolgten Filmemachern wie der Iranerin Mahnaz Mohammadi, deren Film "Roya" ebenfalls auf der Berlinale läuft, ein halbes Jahr Förderung bietet. Trotz dieser Unterstützung kämpfen Exilfilmemacher mit langwierigen Antragsfristen und der föderalen deutschen Filmförderung, die im Vergleich zu Frankreich als weniger flexibel und unterstützend für internationale Projekte wahrgenommen wird, was viele dazu veranlasst, in andere Länder auszuweichen.













