„Existenzberechtigung Israels nicht verhandelbar“: Berliner Spitzen-Linke kritisiert Zionismus-Beschluss 20.03.2026

Die Berliner Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, kritisiert scharf einen Beschluss des niedersächsischen Landesverbands, der sich gegen den „heute real existierenden Zionismus“ richtet. Eralp bezeichnete das Papier als falsch und bemängelte, dass der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sowie die Bedeutung des Zionismus für die Sicherheit jüdischer Menschen weltweit nicht ausreichend berücksichtigt würden. Sie betonte, dass die Existenzberechtigung Israels und das Selbstbestimmungsrecht jüdischer Menschen ebenso wie das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat und ein Leben in Frieden und Sicherheit nicht verhandelbar seien. Der Beschluss des niedersächsischen Landesverbands, der der israelischen Regierung Völkermord im Gazastreifen und Apartheid vorwirft, hat bereits breite Kritik von anderen Parteien und dem Zentralrat der Juden hervorgerufen.













