Innerhalb der SPD-Spitze gibt es Vorbehalte gegen die mögliche Kandidatur der CDU-Familienministerin Karin Prien für das Amt der Bundespräsidentin, deren Nachfolge für den 30. Januar 2027 ansteht, da Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier nicht erneut antreten darf. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli äußerte gegenüber dem Tagesspiegel, dass sie Priens Politik als eher trennend empfinde und sich eine Bundespräsidentin wünsche, die die Gesellschaft zusammenführen könne. Auch andere SPD-Politiker wie Achim Post und Ralf Stegner äußerten sich zu möglichen Kandidaturen und politischen Positionen, während Altbundeskanzlerin Angela Merkel Spekulationen über ihre eigene Kandidatur zurückwies. Die Union wird die stärkste Fraktion in der Bundesversammlung sein, die das Staatsoberhaupt wählt, und die Koalition strebt einen gemeinsamen Vorschlag an.