Der Politologe Andreas Fulda beschreibt in seinem Buch "Wenn China angreift" ein fiktives, aber wissenschaftlich fundiertes Szenario eines chinesischen Angriffs auf Taiwan. Er analysiert die potenziellen politischen und militärischen Entwicklungen sowie die gravierenden globalen wirtschaftlichen Auswirkungen, die eine chinesische Hegemonie ("Pax Sinica") mit sich bringen würde. Fulda kritisiert, dass Deutschland trotz der De-Risking-Strategie seine Abhängigkeiten von China eher verstärkt hat, und nennt dies einen "Stresstest für die deutsche Öffentlichkeit". Er beleuchtet Pekings Propaganda, Xis Macht und die militärische Überdehnung der USA, wobei er die strategische Blindheit in der deutschen China-Politik hervorhebt und eine friedliche Koexistenz zwischen der Volksrepublik und Taiwan als unwahrscheinlich einschätzt.